Das Steuerberaterexamen

Das Steuerberaterexamen wird gleichermaßen von den Berufsanwärtern aller gesetzlichen Zugangswege abgelegt. Es setzt sich aus einem schriftlichen Teil mit drei Klausurarbeiten aus den Bereichen  

  • Verfahrensrecht und andere Steuerrechtsgebiete
  • Ertragssteuerrecht
  • Buchführung und Bilanzwesen

und einer mündlichen Prüfung zusammen. Dabei soll für den mündlichen Teil die auf jeden Bewerber entfallende Prüfungszeit von 90 Minuten nicht überschritten werden. Im Einzelnen sind die Prüfungsgebiete der Steuerberaterprüfung:

  • Steuerliches Verfahrensrecht
  • Steuern vom Einkommen und Ertrag
  • Bewertungsrecht, Erbschaftsteuer und Grundsteuer
  • Verbrauch- und Verkehrsteuern, Grundzüge des Zollrechtes
  • Handelsrecht sowie Grundzüge des Bürgerlichen Rechts, des Gesellschaftsrechts, des Insolvenzrechts und des Rechts der Europäischen Gemeinschaft   
  • Betriebswirtschaft und Rechnungswesen
  • Volkswirtschaft
  • Berufsrecht

Nicht erforderlich ist, dass sämtliche genannte Gebiete Gegenstand der Prüfung sind.

Dem Prüfungsausschuss bei den obersten Landesfinanzbehörden gehören 6 Mitglieder an: Drei Beamte des höheren Dienstes der Finanzverwaltung, ein Vertreter der Wirtschaft und zwei Steuerberater.