Eignungsprüfung

Die Eignungsprüfung wird vor der zuständigen obersten Landesfinanzbehörde abgelegt. Sie setzt sich aus einem schriftlichen Teil mit höchstens zwei Klausurarbeiten und einer mündlichen Prüfung zusammen. Im Unterschied zur "normalen" Steuerberaterprüfung handelt es sich bei der Eignungsprüfung jedoch um eine verkürzte Prüfung, da nicht alle Prüfungsgebiete geprüft werden. Im Einzelnen sind die Prüfungsgebiete der Eignungsprüfung:

  • Steuerliches Verfahrensrecht
  • Steuern vom Einkommen und Ertrag
  • Bewertungsrecht, Erbschaftsteuer und Grundsteuer
  • Verbrauch- und Verkehrsteuern, Grundzüge des Zollrechtes

Darüber hinaus können sich die Aufsichtsarbeiten auch auf andere Prüfungsgebiete erstrecken.

Kann jedoch durch Diplome oder gleichwertige Prüfungszeugnisse einer staatlichen oder staatlich anerkannten Universität oder einer Hochschule oder einer anderen Ausbildungseinrichtung nachgewiesen werden, das ein wesentlicher Teil der bereits genannten Kenntnisse erlangt wurde, dann entfällt die Prüfung in einem der genannten Prüfungsgebiete.

Nach bestandener Eignungsprüfung erfolgt die Bestellung zum Steuerberater durch die Steuerberaterkammer Saarland mit denselben Rechten und Pflichten.

Weitere Informationen zur Eignungsprüfung erteilt die oberste Finanzbehörde des Saarlandes oder die Steuerberaterkammer Saarland.

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